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Pädagogisches Konzept

Spaß an Bewegung und Kreativität

Bewegung und Musik/Tanz nehmen den größten Teil in unserem Tagesablauf ein. Die Kinder lernen durch Bewegung ihren Körper besser kennen und trainieren dabei alle Sinne. Bewegung ist vielfältig entweder toben, fahren mit dem Puky oder klettern wir durch den Raum oder holen uns die Bewegung in der Natur/ auf dem Spielplatz. Meine Räume in Potsdam sind so ausgestattet, dass es genügend Platz zum Toben gibt. Musik begleitet uns jeden Tag im Morgenkreis und einmal pro Woche mit Zumbini. Zumbini ist Zumba für die Kleinsten. In diesem Angebot lernen die Kinder englische Kinderlieder, eine Vielfalt an Musikinstrumenten sowie die Rhythmen Merengue, Salsa, Cumbia und Reggaeton kennen.

Des Weiteren lernen die Kinder die Bereiche 

  • Naturwissenschaften (z.B. Ein Haustier aussuchen, Pflanzenfest, Gemüse anbauen)
  • Mathematik (z.B. Zählen, Mengen kennen lernen durch Umfüllen sowie durch das selbstständige Darreichen von Trinken und Essen.)
  • Sprache und Schriftkultur (z.B. Lieder, Reime, Fingerspiele, Bücher)
  •  Darstellen und Gestalten (z.B. Malen, Basteln, Kneten und Experimentieren)
  •  Soziales Leben (z.B. Familienbuch, Geburtstagsfeier, Feste feiern, gemeinsames Backen und das Freispiel) 
Ein Teil der Instrumente

Eingewöhnung: Der Beginn eines neuen Lebensabschnittes

Die Phase der Eingewöhnung ist sowohl für das Kind, als auch für die Eltern von großer Bedeutung – beide müssen Vertrauen zu mir aufbauen. Die Eingewöhnungsphase ist sehr individuell gestaltet: Die Kinder reagieren unterschiedlich auf Veränderungen und manche Kinder benötigen mehr Zeit, um sich auf eine neue Umgebung und eine neue Bezugsperson einzustellen. Durch meine Erfahrungen weiß ich, wie man diesen Prozess optimal begleitet und jedem Kind die Möglichkeit gibt, sein eigenes Tempo anzuwenden. Auch für mich ist diese Phase immer wieder spannend und ich freue mich darauf, ein neues Kind kennenzulernen und eine vertrauensvolle Beziehung entstehen zu lassen.

Vor der Eingewöhnung lade ich Sie und Ihr Kind zum Eingewöhnungsvorgespräch ein. In dieser Stunde lernen wir uns kenne und besprechen genau im Detail die Eingewöhnung. In dieser Stunde können Sie alle Fragen und Sorgen mitbringen.

Je nach Kind dauert die Eingewöhnung zwischen einer und vier Wochen. Sollte es einmal länger dauern, ist das auch in Ordnung – das Kind und die Eltern bestimmen das Tempo. Am Anfang der Eingewöhnung besucht das Kind zusammen mit einem Elternteil unsere Kindertagespflege und sie verbringen gemeinsam einige Stunden hier, wobei sie die neuen Räume, die anderen Kinder und den Tagesablauf kennenlernen.

Im nächsten Schritt, der auch schon nach ein paar Tagen erfolgen kann, verlässt der Elternteil unsere Kindertagespflege für eine Weile – bleibt aber natürlich in der Nähe. Die Dauer der Abwesenheit des Elternteils steigern wir je nach Fortschritt der Eingewöhnung. Ich beobachte Ihr Kind in dieser Zeit sehr aufmerksam und wir besprechen dann die Erfahrungen, die Ihr Kind in Ihrer Abwesenheit gemacht hat. Die Eingewöhnungsphase ist beendet, wenn sich Ihr Kind wohl bei uns fühlt und auch Sie ein gutes Gefühl dabei haben, es den Tag über durch mich betreuen zu lassen.

Am Ende der Eingewöhnung gibt es ein Eingewöhnungsabschlussgespräch, in dem ich Ihnen mit Hilfe von Fotos und kleinen Videos den Alltag ihres Kindes nahe bringe.

Die Eltern sind ein wichtiger Teil der Erziehungspartnerschaft

Eine gute und offene Zusammenarbeit zwischen Eltern und mir ist für das Kind und seine Entwicklung sehr wichtig. Durch die kleine Gruppengröße haben wir in jeder Bring- und Holsituation ein bisschen Zeit über den Tag und die Erlebnisse zu sprechen. Für intensiveren Austausch haben wir auch Elternabende oder Sie sprechen mich einfach an und wir suchen nach einem gemeinsamen Termin.

Besprechen werden wir fortlaufend organisatorische Aspekte, Entwicklungsschritte und spezifische Fragen zum Kind in der Gruppe. Sie als Eltern können mich auch zu pädagogischen Sachen fragen – ich teile mein Wissen und meine Erfahrungen gerne mit Ihnen. Ich weiß, dass auch die Eltern immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen und dass es dabei vielfältige Fragen gibt.

Ich freue mich auf gemeinsame Sommerfeste, Weihnachtsfeiern, Entwicklungsgespräche und die wöchentliche Zumba-Stunde nur für Eltern (eine Stunde nur für uns :) , Eltern haben auch mal Freizeit :D ). Liegt Ihnen etwas auf dem Herzen bin ich jeder Zeit für Sie greifbar. Sollte es mal kein Zeitfenster geben, finden wir eines. Kaffee, Tee oder Wasser stehen mit Gebäck für Sie bereit.

Tagesablauf und Wochenplan

Unser Tag ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, die immer wiederkehren und so Vertrauen und Verlässlichkeit für die Kinder bringen. Einzelne Tätigkeiten, wie Hände waschen, die Mahlzeiten, Zähne putzen oder natürlich der Mittagsschlaf strukturieren den Tag – die Kinder entwickeln eine Routine und lernen Abfolgen in einem Tagesablauf. Zwischen diesen festen Strukturen gibt es täglich wechselnde Angebote, die den Tag lebendig und abwechslungsreich gestalten – uns wird bestimmt nie langweilig.

Auch die Kinder können mitentscheiden, welche Spiele, Tätigkeiten oder Ausflüge wir an einen Tag machen oder auch für die nächsten Tage planen. Die Kinder lernen Wünsche zu äußern und im sozialen Miteinander auf die Wünsche Anderer einzugehen.

Der Wochenplan ist ebenfalls eine Routine, die den Kinder Struktur und Sicherheit verleihen. Auch hier können die Kinder mit gestellten und entscheiden, ob sie auf etwas anderes Lust haben.

Tagesablauf

  • 8 bis 9 Uhr Ankommen, Frühstück und Badzeit

  • 9  bis 9:30 Uhr Morgenkreis

  • 9.30 bis 11 Uhr Angebote, Freispiel oder Ausflug (inkl. Snackpause und Badzeit)

  • 11 Uhr Mittagessen

  • 11:45 Badzeit und gemütliches zu Bett gehen

  • 12 Mittagsschlaf

  • 14 Uhr Aufstehen, Anziehen und Badzeit

  • 14.30 Snackzeit

  • 15 Uhr Freispiel, Aufräumen und Abholen
  • 16 Uhr Schließt die Tagespflege
Wochenplan

  • Montag: Morgenkreis und Bewegungstag
  • Dienstag: Morgenkreis und Zumbini
  • Mittwoch: Morgenkreis und Bewegungstag
  • Donnerstag: Morgenkreis und Kreativtag
  • Freitag: Morgenkreis und Freispiel-/Dokumentationstag (Rucksackbibliothek)

Die Entwicklung des Kindes wird dokumentiert

Die Kindertagespflege setzt eine pädagogische und gesellschaftliche Aufgabe um. Die stetige Dokumentation der Entwicklung des Kindes ist für seine spezifische Förderung wichtig. Die einzelnen Schritte der Entwicklung werden in unterschiedlichen Formaten festgehalten und gesammelt, dazu zählen: Sprachlerntagebücher, Erinnerungsordner (grüner Entwicklungsschatz), Fotos, Videos und natürlich auch die Sachen, welche die Kinder gemalt und gebastelt haben.

Die spezifische Entwicklung Ihres Kindes ist somit nachvollziehbar und viele wichtige Schritte auf dem langen Weg des Heranwachsens werden festgehalten. Die Qualität meiner Arbeit in der Kindertagespflege lässt sich durch die Entwicklungsdokumentation messen. Es entsteht Vertrauen und es macht meine Tätigkeit transparent und nachvollziehbar.